Fehler machen uns erst perfekt?

13. September 2011

Natürlich gehören Fehler zum “Mensch sein” dazu. Manchmal ist es lustig wenn wir beobachten wie die Anderen Fehler machen. Bei uns selbst merken wir das, hm, etwas weniger. Bei Umfragen sind z.B. die meisten Menschen bessere Autofahrer als “die Anderen”.

(Um Andere zu beobachten brauchen wir die Großhirnrinde. Bei uns selber nicht, da läuft das alles automatisch…)

Bei solchen Aussagen habe ich Probleme:

“Sie sind vollkommen, so wie sie sind.”

Nein, bin ich nicht. Das geht Ihnen vielleich manchmal auch so. Die Aussage stimmt doch nicht.

Die Frage ist nicht, ob alles “vollkommen” ist. Absolute Vollkommenheit gibt es meiner Meinung nach nicht.

Die Frage ist:

  • akzeptieren Sie und ich die Unvollkommenheit? Oder wollen wir etwas verschlimmbessern, nur um den Anderen ähnlicher zu sein?

Vielleicht sollte das heißen – es ist, wie es ist. Was machen Sie und ich daraus? Und wer ist auf die Idee gekommen man müsse nach Vollkommenheit streben. Verbessern in manchen Dingen vermutlich schon. Wenn es wichtig ist, in der Familie oder im Beruf. Aber Vollkommenheit? Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, ich möchte keiner Illusion nachrennen.

“Fehler machen uns perfekt” ist ein Widerspruch in sich. Die meisten werden das intuitiv spüren – und sich bei dem Satz nicht wohl fühlen.

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Sich selbst finden? Bin doch schon da!

12. September 2011

Hm, der letzte Artikel war etwas verwirrend. Das war wirklich ein schlechter Tag, doch den Artikel lasse ich stehen. Auch als Erinnerung für mich selbst.

Das “Sich selbst finden” hat mich sehr stark beschäftigt. Und, so hat es den Anschein, da bin ich nicht alleine. Zumindest sagt das Google, wenn nach den monatlichen Suchen geschaut wird. Das ist ein wichtiges Thema.

Den Durchhänger hatte ich in meinem Leben schon etwas häufiger. Jedesmal lerne ich etwas dazu. Und häufig lerne ich nichts daraus. Der Ablauf ist meistens sehr ähnlich:

  • Die “Erkenntnis” – manches läuft nicht so, wie es soll.

Klingt vielleicht für Sie auch bekannt? Würde mich nicht wundern. Was mir in 40ig Jahren nicht besonders stark aufgefallen ist:

  • wenn etwas “nicht so läuft”, wie es soll…
  • … dann ist dazu ein Vergleich nötig.

Es wird mit etwas verglichen das, so die Annahme, so läuft “wie es soll”.

Geht ja gar nicht ohne vergleichen.

Nur, wer legt fest was so ist wie es soll? Kann das für alle Menschen gelten? Ich jedenfalls halte das für nicht möglich. Das ein Schema für alle Menschen passt, das kann nicht sein.

6 Tage lange habe ich mich mit dem beschäftigt was ich gut kann. Analysieren. (Ich analysiere fast alles ;) ). Und in diesen 6 Tagen habe ich mich zunehmend wohler gefühlt. Das fühlt sich an wie “ich”. Das bin ich.

Wie ein bisschen Asperger. Es fehlen einige Fähigkeiten, ich kann manche Signale nicht erkennen. Und, zurückblickend, in vielen Situationen sende ich diese Signale auch nicht. “Du bist ein bisschen autistisch”, das habe ich öfter mal gehört. OK, vielleicht bin ich das. Und dann? Dann bedeutet das – ich bin anders als viele Andere. Vielleicht gilt das für Sie ja auch, das Sie eben bei manchen Dingen anders sind als die Anderen?

Wenn das so ist, dann werden Sie und ich wohl überlegen müssen: was machen wir daraus? Ist das so schlimm?

Für Sie kann ich nicht entscheiden, für mich schon. Ich werde immer stärker damit aufhören anders sein zu wollen. Damit, fast automatisch, komme ich näher zu mir selbst.

Vielleicht geht es nicht wirklich um das “sich selbst finden”. Vielleicht geht es darum nicht weiter vor sich selbst davonzulaufen. Anders? OK!

Was machen wir daraus?

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Science Fiction. Und Fallback-Modus

6. September 2011

Keine Fiction. Tatsache. Zwischendurch wechsle ich in den “Spock-Modus”.

Aktive Teilnahme, kommentieren und so, kostet viel Kraft. Da sind sehr viele verschiedene Eindrücke. Die müssen zuerst mal verarbeitet werden. Das sind dann immer die Situationen wo ich auf “absoluter Logiker” umschalte.

Ich bin mitten in der Nacht aufgewacht, Zahlen und Formeln im Kopf. Bei OK-En.de schreibe ich schwerpunktmäßig zum Thema bloggen und Internetauftritt. Ein kleines bisschen habe ich mich auch in den Begriff “Erfolgreich bloggen” verliebt. Die – rein rationale – Analyse sieht aber ziemlich seltsam aus:

  1. Science Fiction
  2. Zielgruppe
  3. Blog erstellen
  4. Querdenker
  5. Liger
  6. Erfolgreich bloggen

Das sind die wichtigsten Keywords. Rein mathematisch ermittelt…

Mein Lieblingsbegriff auf Position 6. ist übrigens stark abgeschlagen. Unter “ferner liefen”. Und die Position in der Statistik für Science Fiction resultiert hauptsächlich aus einer Kategorieseite und einem Artikel.

Sehr seltsam.

Vielleicht prüfen Sie ja auch die Keywords/Suchbegriffe bei Ihrem Blog oder Ihrer Internetseite. Kann ja sein. Und da läuft manches dann eben nicht “geplant” ab. Zufallstreffer verändern die gesamte Statistik. Was nach Gefühl wichtig erscheint ist laut Algorithmus ziemlich belanglos.

Na ja, alles mal “überdenken”. Zu mehr reicht es im Moment nicht.

P.S.: Die Seite hier basiert auf dem Theme Blass. Stark modifiziert. Und ist <100Kb für die Startseite, weniger als 30 Sekunden Ladezeit auch bei GPRS Verbindung. Ich schwelge in Zahlen… ;)

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Brillengedanken. Gedankenbrille.

4. September 2011

gedanken brille
 

“Die Idee sitzt gleichsam als Brille auf unserer Nase, und was wir ansehen, sehen wir durch sie.
 

Wir kommen gar nicht auf den Gedanken, sie abzunehmen.”

Wittgenstein

zeile

Fotos Flickr: Nicki Varkevisser

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